Für Onlinemarketing-Strategen wie uns besteht weder Grund noch Notwendigkeit, den ganzen Tag am Büroschreibtisch vor den Rechnern zu brüten. Im Gegenteil: Gemeinsames Brainstorming, Beratungsgespräche mit unseren Kunden oder auch private Angelegenheiten fordern mehr und mehr Flexibilität bei der Wahl und Ausstattung unserer Arbeitsplätze. Das Konzept, nach dem wir arbeiten, heißt „Desksharing“ (auch „Shared Desk“ oder „Flexible Office“ genannt).
Die Idee, die dahinter steckt, gründet auf der Tatsache, dass in unseren bisherigen Büroräumen ein nicht unerheblicher Teil unbesetzt blieb oder einfach nur als Lager genutzt wurde. Daher haben wir die Entscheidung getroffen, neue Räume anzumieten und diese so flexibel und offen wie nur möglich zu gestalten. Die verfügbaren Arbeitsplätze werden mittels eines Google-Kalenders besetzt – damit haben auch Netzwerkpartner die Möglichkeit, unsere Räume und Infrastrukturen zu nutzen (interessante Möglichkeiten zur Auffindung von Unternehmen mit dieser Philosophie bieten das Coworking-Netzwerk Hallenprojekt.de oder das CoWorking-Nachrichtenportal und -verzeichnis Coworking News) . Dies ermöglicht wiederum Einsparungen und Kostenteilung auf den Sektoren Raummiete, Büroausstattung, Reinigung und Energie.
Auf netzideen angewandt bedeutet Desksharing vor allem, dass wir uns mitsamt dem Arbeitsgerät frei im Büro oder eben auch außerhalb desselben bewegen beziehungsweise niederlassen können. Dank vielfältiger und weitläufig genutzter Kommunikations- und Projektmanagement-Tools sowie der Tatsache, dass wir alle den Großteil unserer Arbeit am Laptop ableisten, ist es nicht notwendig, dass alle immer zur selben Zeit am selben Ort sind. So kann zum Beispiel Diana in unseren neuen Räumlichkeiten oben auf der Galerie sitzen, Sebastian in Berlin auf einer Messe Dienst tun und ich (der neue Praktikant) meinen Rechner aus dem Büro in den Laden und wieder zurück schleppen, wenn das Internet mal wieder spinnt oder gerade geputzt wird. Dank dieser Strategie ist es auch stressfrei möglich, den Jungs von Kabel Deutschland Partner einen Platz im Ladengeschäft zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus hat jeder von uns, soweit uns dringende Termine keinen Strich durch die Rechnung machen, einen „festen“ Heimarbeitstag, was für den Einzelnen so viel bedeutet wie: Zuhause bleiben, ohne blau zu machen.



… hmm, was machen wir eigentlich, wenn “das Internet… mal gerade geputzt wird”?
) Wir warten wahrscheinlich ab, bis es wieder sauber und anständig ist.
Sorry, konnte nicht widerstehen und heute ist halt Freitag.
Kommentar by Torsten Kell — 26. Juni 2009 um 16:01
http://download.cnet.com/Internet-Cleaning-Tool/3000-2144_4-10398369.html
Witzbold
Kommentar by carsten — 26. Juni 2009 um 16:14
Das Internet Cleaning Tool finde ich super.
Damit kann Herr Kell mal schön putzen und hat eine prima Aufgabe für den angebrochenen Freitagnachmittag
Kommentar by diana — 26. Juni 2009 um 16:19
… aber Freunde, ich habe doch gar keinen PC!
Kommentar by Torsten Kell — 29. Juni 2009 um 08:57
gibts bestimmt auch für die elektrische schreibmaschine!
Kommentar by diana — 29. Juni 2009 um 17:34