Warum Katzen das Internet erfunden haben

Natürlich ist diese Behauptung etwas übertrieben. Nicht die Katzen, sondern das US-Verteidigungsministerium hat das Internet erfunden – und zwar vor ziemlich genau 50 Jahren. Warum dieser runde Geburtstag nicht ausschweifend gefeiert wird, kann ich mir wirklich nicht erklären. Vielleicht liegt es daran, dass es damals noch ARPANET hieß und mit Katzen ganz und gar nichts zu tun hatte. Seit 1982 heißt diese Vernetzung von Computern Internet und seit YouTube, facebook und Blog-Software heißt es Web 2.0. Und damit beginnt der Siegeszug der Katzen.

Was wären wir, was wär das Internet, was wär die Welt ohne Katzencontent? Würde uns die tagtägliche Arbeit am Bildschirm nicht nur halb so viel Freude machen, wenn uns verständnisvolle Freunde und Kollegen nicht ab und zu diese freundlichen Zeitgenossen mailen, twittern oder posten würden?

Der Journalist Peter Glaser sammelt auf seinem Blog Glaserei ungewöhnlichen Katzencontent. Und auf Barcamps wird über Sinn und Unsinn von Katzencontent diskutiert. TV-Magazine berichten von süßen Katzenbabyfilmchen, es gibt sogar eine LOLcat-Bibel, das Heilige Buch im wiki-Format übersetzt in “Katzensprache”.

All das, könnte man meinen, ist doch eine ziemlich ausgeklügelte Onlinemarketingstrategie. Katzenfreunde schaffen mit ihren Katzen einzigartigen Inhalt, der – je süßer, dümmer, verrückter das flauschige Haustier – um so häufiger verlinkt, getwittert, gepostet, gemailt wird. Doch was ist nun mit all den Betreibern einer Webseite, eines Blogs, eines Shops, die weder eine Katze besitzen, geschweige denn Katzen mögen?

All die müssen – so unglaublich es klingen mag – von den Katzen lernen. Eine durchdachte Onlinemarketingstrategie gehört heute mehr denn je zu einer erfolgreichen Positionierung am Markt. Und so funktioniert das ganze:

1. Die Analyse

Es reicht nicht aus, mit einer Geschäftsidee zu starten, eine Webseite zu programmieren und zu hoffen, die gewünschte Zielgruppe rennt einem die Bude ein. Die konzeptionelle Arbeit, Wettbewerbs- und Marktanalysen sind die Basis für eine erfolgreiche Positionierung.

2. Die Webseite

Weiter gehts mit einem optimal programmierten Webauftritt. Ist die Webseite verständlich aufgebaut und ist sie für die Indizierung in Suchmaschinen optimal strukturiert, hat man die halbe Miete schon drin.

3. Die Ansprache

Zielgruppen müssen klar benannt und mit passgenauen Kampagnen über vielfältige Kanäle ohne Umwege angesprochen werden. Sei es über einen besonders ansprechenden Aufruf in einer Suchmaschinenergebnisliste, einen gelungenen Blogbeitrag, sinnvolle Google AdWords, spezielle Twitter-Aktionen und und und.

4. Der Erfolg

Ist der gewünschte Besucher dann erst einmal auf den eigenen Webauftritt oder zur Online-Aktion gelockt worden, sollten auch dort alle nötigen Weichen gestellt sein, damit er oder sie sich ganz besonders wohl fühlt. Soll heißen: Das bieten, was versprochen wurde. Und zwar übersichtlich, leicht erfassbar, logisch. Der Besucher verweilt, kauft ein, kommt wieder, bringt Freunde mit. Der Laden läuft!

FAZIT

Ein Webauftritt und alles was dazu gehört sollte keinesfalls als schmückendes Beiwerk einer Gesamt-Marketingstrategie angesehen werden. Heutzutage ist eine ausgefeilte Onlinemarketingstrategie als wichtiger Teilaspekt des gesamten Marketings nötig, um einen Fuß in die Türen der Zielgruppen zu bekommen.

Und da wären wir auch schon am Ziel unserer Ausführungen. Katzen haben das Internet nicht erfunden, sie sorgen nur ein klitzekleines Bisschen dafür, dass Webseiten aufgewertet, Diskussionen angezettelt und Marketingkampagnen gestartet werden. Und was haben wir damit zu tun?

Wir machen eben das Beste draus. Wir kümmern uns um die passende Strategie für Onlinepräsenzen, denken uns spannende Aktionen und Kampagnen aus und verhelfen so unseren Kunden zu mehr Erfolg im Netz. Und das schaffen wir sogar (fast) ohne Katzencontent!

Die wilde Katzenbande ist übrigens eine Illustration der begnadeten Josephine Mark. Vielen Dank!

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6 Kommentare zu "Warum Katzen das Internet erfunden haben"

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von hirnfusseln.de und Sebastian Vogt, netzideen GmbH erwähnt. netzideen GmbH sagte: New blog post: Warum Katzen das Internet erfunden haben http://www.netzideen-gmbh.de/blog/katzen-und-internet/ [...]

    Pingback by Tweets die Warum Katzen das Internet erfunden haben | Beitrag | netzideen Unternehmensblog erwähnt -- Topsy.com — 21. Dezember 2009 um 20:38

  2. Wirklich ein schöner Hüftschwung von der Armee des Grauens (amerikanisches Verteidungungsministerium) über die Katzen zum durchdachten Onlineauftritt mit NI.

    Frohe Weihnachten (das gilt für Katzenhasser und -liebhaber gleichsam) !

    Kommentar by Thomas — 22. Dezember 2009 um 13:22

  3. Danke für die vorweihnachtlichen Blumen, lieber Thomas.

    Frohes Fest!

    Kommentar by diana — 23. Dezember 2009 um 16:12

  4. noch was schönes zum thema:
    http://www.youtube.com/watch?v=jm3dm5J5r0A&feature=player_embedded

    Kommentar by diana — 9. Januar 2010 um 18:38

  5. Mir fällt dazu nur folgendes ein:

    http://hittingmetalwithahammer.files.wordpress.com/2009/07/funny-pictures-cat-is-innocent-and-hurt.jpg

    Kommentar by Carsten — 13. Januar 2010 um 14:31

  6. Danke für den Beitrag, weiter so! Gruß Marc

    Kommentar by Webhosting Paderborn — 13. Juli 2010 um 15:33

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